Heißwasser Dampfstrahler

 

 

 

 

Unterschiede und Funktion eines Heißwasser Dampfstrahlers

 

Ein Dampfstrahler mit Heißwasser hat im Vergleich zu seinem kleinen Bruder noch einen weiteren Kreislauf, eine Erweiterung der Hochdruckpumpe. Das Problem bei diesem Konzept besteht darin, dass Wasser oberhalb einer Temperatur von 60°C beginnt Blasen zu bilden. Hochdruckpumpen reagieren sehr empfindlich auf diese Blasenbildung, darum müssen die Prozesse Erhitzen und Druckerzeugung unabhängig voneinander ablaufen.
Zunächst wird Druck aufgebaut, 200 bar sind im dieser Geräteklasse keine Seltenheit. Aber auch Geräte mit den üblichen 140 bar sind auf dem Markt zu finden, da die Steigerung der Reinigungsleistung nicht durch den Druck, sondern die Wassertemperatur geschieht. Dieser Prozess läuft genau wie bei normalen Hochdruckreinigern ab.
 
 
Im Anschluss muss das Wasser erhitzt werden. Es gibt unterschiedliche Ansätze und Konzepte hierfür. Am verbreitetsten ist die Erhitzung mittels Diesel oder Heizöl. Auch Strom kann genutzt werden, um das Wasser zu erhitzen, hat aber einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad und kommt nur in Ausnahmesituationen zum Einsatz, etwa wenn die Umgebung den Einsatz von Brennstoffen nicht zulässt.
Das Wasser fließt nun von der Pumpe durch einen Wärmetauscher, der um den Ölbrenner herum aufgebaut ist. Sehr dünne Kupferrohre schlängeln sich in mehreren Reihen um den Ölbrenner in dessen Mitte der Brennstoff verfeuert wird. Das Wasser fließt kalt in den Wärmetauscher hinein und wird beim Durchlaufen der Rohrleitungen erhitzt.
Nach Passieren des Wärmetauschers muss das erwärmte Wasser nur noch durch einen Druckregler und gelangt dann in den armierten Hochdruckschlauch.

 

Vorteile:

  • Kürzere Reinigungszeiten und Lohnkosteneinsparung
  • Keimreduzierende Wirkung
  • Kürzere Trocknungszeit
  • Deutlich reduzierter Reinigungsmitteleinsatz
  • Schonung empfindlicher Oberflächen und gleicher Reinigungseffekt bei niedrigerem Arbeitsdruc